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19 | 05 | 2012
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Losung
Losung vom Samstag, 19. Mai 2012

So sollst du nun wissen, dass der HERR, dein Gott, allein Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die Barmherzigkeit bis ins tausendste Glied hält denen, die ihn lieben und seine Gebote halten.
5.Mose 7,9

Dass einige nicht treu waren, was liegt daran? Sollte ihre Untreue Gottes Treue aufheben? Das sei ferne!
Römer 3,3-4
Zielfoto 2025 der Kirchengemeinde Wiesloch

Die Evangelische Kirchengemeinde Wiesloch besteht aus der Kernstadtgemeinde (Christusgemeinde (Wiesloch-West und Frauenweiler) und Johannesgemeinde) und der Diasporagemeinde Paulusgemeinde.

Gottesdienste

Bei der Planung und Gestaltung der Gottesdienste ist das bisherige parochiale Denken aufgegeben. Alle Gottesdienste sind gemeinsame Gottesdienste der Kirchengemeinde. Die Gemeindepfarrer(innen) sind gemeinsam für die Umsetzung des Gottesdienstkonzeptes verantwortlich.

Das gottesdienstliche Angebot ist bunt, vielfältig und an den Zielgruppen unserer kirchlichen Arbeit ausgerichtet. Es gibt an jedem Wochenende mehrere Gottesdienste, die möglichst nicht parallel angeboten werden sollen:

  • (Nur) ein Gottesdienst an jedem Sonntag (abgesehen von den kirchlichen Hochfesten) in Wiesloch (Kernstadt einschließlich Frauenweiler) ist ein „klassischer Gottesdienst“, der mit hohem qualitativem Anspruch an die Predigt, Liturgie und Kirchenmusik gestaltet wird. Dieser Gottesdienst findet gewöhnlich am Sonntag um 10.00 Uhr in der Stadtkirche statt.
    Die Hauptlast der Vorbereitung trägt in der Regel der Hauptamtliche. Der Gottesdienst ist mit zeitgemäßen Medien angereichert; die Predigt kann im Internet heruntergeladen werden und für die Nachbearbeitung gibt es ein Diskussionsforum im Web.
  • Mindestens ein weiterer Gottesdienst wird an jedem Wochenende in anderer, moderner Form gefeiert und richtet sich an den Bedürfnissen und Erwartungen einzelner Zielgruppen aus. Zeit und Ort sind flexibel, es ist darauf zu achten, dass alle Gemeindehäuser/Kirchen der Kirchengemeinde entsprechend ihrer Eignung berücksichtigt werden.
    Die Last der Vorbereitung und Durchführung wird auf Ehrenamt und Hauptamt flexibel je nach Art des Gottesdienstes aufgeteilt. Zur Vorbereitung dieses Gottesdienstes sind gerne auch andere Gruppen, wie amnesty international, eingeladen. Auch hier ist auf passende Musik und Liturgie zu achten.
  • Es gibt an jedem Wochenende mindestens einen Kindergottesdienst, der auch parallel zum „klassischer Gottesdienst“ stattfinden kann.
  • Aufgrund der Diasporasituation in der Paulusgemeinde gibt es an jedem Sonntag einen Gottesdienst abwechselnd in Malsch und Rauenberg, der eine Mischform aus modern und klassisch darstellt und ein möglichst weites Spektrum an Menschen anspricht. 

Seelsorge

Beim Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge ist das bisherige parochiale Denken aufgehoben. Es gibt ein gemeinsames Konzept für Seelsorge und Gottesdienst in Hospiz und Altenheimen:

  • Die Kirchengemeinde ist im ökumenischen Miteinander mit der katholischen Kirche für den Besuchsdienst in Pflegeheimen mit Haupt- und Ehrenamtlichen verantwortlich. Eine professionelle Ausbildung, Begleitung und ggf. Einsatzplanung durch kirchliche Mitarbeitende ist gewährleistet. 
  • Glaubenskurse werden milieuorientiert angeboten (z.B. über die „Theologische Runde“).

Kirche als Bildungseinrichtung

Die Auflösung des parochialen Denkens ermöglicht ein einheitliches Auftreten der Kirchengemeinde als Bildungsträger:

  • Mitarbeitende, die im Bereich der Aus-, Fort- und Weiterbildung in Kindergärten, Kinder- und Jugendarbeit, Schule, Erwachsenen- und Familienarbeit und Seniorenarbeit tätig sind, werden von der Kirche begleitet, ermuntert und unterstützt. Eine starke Vernetzung mit kommunalen Trägern und anderen Anbietern, wie z.B. der Volkshochschule und der EEB, ist gegeben.
  • In Absprache mit den kommunalen Trägern ist die Kirche engagiert im Bereich der Betreuung von Schülern in Ganztagsschulen.
  • Die Tradition einer ausgezeichneten Kirchenmusik ist beibehalten.

MitarbeiterInnen in Haupt- und Ehrenamt

Die Auflösung des parochialen Denkens ermöglicht gabenorientierten Einsatz der Haupt- und Ehrenamtlichen in der gesamten Kirchengemeinde:

  • Haupt- und Ehrenamtliche arbeiten partnerschaftlich zusammen. Es gibt klare Zuweisung von Verantwortung in einem transparenten Kommunikationsprozess.
  • Das Ehrenamt ist gewürdigt und gestärkt und der Informationsfluss professionalisiert, so dass beide Seiten leichten Zugang zu den benötigten Informationen haben.

Kommunikation mit Mitgliedern der Kirche, Andersgläubigen und Atheisten

Die Kirchengemeinde ist eine einladende, aber nicht vereinnahmende Gemeinde:

  • Es ist ein gemeinsames Medienkonzept erarbeitet.
  • Die Kirchengemeinde wirkt durch besondere Angebote und bei besonderen Anlässen in die Öffentlichkeit hinein.
  • Die Kirche ist in der Öffentlichkeit über ein gemeinsames Medienkonzept präsent. Insbesondere die KG Wiesloch präsentiert sich auf einer gemeinsamen Homepage.
  • Die Kirche ist Mitglied einer Wieslocher ACK.
  • Der Dialog mit anderen Religionen ist verstärkt, insbesondere gibt es ein gemeinsames Konzept für Begegnung mit dem Islam (Aleviten, Moscheegemeinde, ...).
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 01. März 2011 um 22:16 Uhr